Der unendliche Fluss

Vienna

Wer in "Vienna" zur Gesellschaft gehören will, muss an die richtigen Türen klopfen

Wer sich in Wien die Unterstützung der Macher sichern möchte, muss wissen, wo er diese findet. Mit je vier Farbwürfeln in der Hand und einem kleinen Münzen-Vorrat starten die "Vienna"-Spieler auf einem großen (Stadt-)Spielplan ihre Kutschenfahrt durch die Kaiserstadt. Los geht's reihum mit einem Wurf aller Würfel und schon wird die erste Entscheidung fällig: Lediglich die Werte eines oder maximal von zwei Würfeln bestimmen den Fortgang auf dem Spielplan. Halt am Naschmarkt oder gleich weiter zur Universität?! Jeder muss für sich entscheiden, wo und wie er seine Würfel einsetzen möchte, um möglichst viele Siegpunkte zu ergattern. Da man mit hohen Würfelergebnissen auch die vermeintlich einflussreichsten Unterstützer der Stadt auf seine Seite bringen kann, muss man schon etwas taktieren und abwägen, wie und wo man seine Würfel in "Vienna" setzt. Das alles verlangt immer auch einen kritisch-beobachtenden Blick auf die Mitspieler, denn die verfolgen schließlich ihre eigenen Pläne und möchten auch bald zur Wiener High Society zählen. Verständlich, wenn sie dem Mitspieler dazu schon mal gehörig den Zugang verbauen! Sobald die Würfel aller Spieler gesetzt sind – schließlich galt es ja noch die Burg, die Secession, Café Landtmann & Co abzuklappern – erfolgt die Wertung. Jedem Feld auf dem Spielplan, das mit einem Würfel besetzt ist, ist auch eine bestimmte Aktion zugeordnet, bei der es u.a. entweder Münzen aus dem Vorrat oder Siegpunkte für die Endabrechnung geben kann. Oder aber man macht – aus dem Personenkarten-Stapel – Bekanntschaft mit wichtigen Menschen, die in Wien zählen, wenn's darauf ankommt. Wer zusätzliches Glück hat, wird dabei sogar von Kaiserin Sissi in Schloss Schönbrunn empfangen.

Drachen-Rallye

Bei der "Drachen-Rallye" gibt's kräftig Gegenwind

Die spannende "Drachen-Rallye" rund um die Insel startet auf einem großen Spielplan, dessen Laufstrecken teilweise von vier Flügeln eines beweglichen Windrades abgedeckt werden. Wenn jeder der vier dreidimensionalen und ca. 3,5 Zentimeter großen Spieldrachen Aufstellung genommen hat, kann's auch schon losgehen! Der Würfel rollt und zeigt, wie viele Felder es vorwärts gehen darf. Landet der Drache dabei auf einem grünen Feld, darf er gleich nochmals durchstarten. Auf Rot gelandet? Schade: Es geht zwei Felder zurück. Doch keine Panik! Vielleicht bläst beim nächsten Würfeln Rückenwind und treibt das Windrad und damit hoffentlich den eigenen Drachen kräftig voran. Wieder Pech gehabt und der Wind kommt von vorne? Da hilft alles Dagegensteuern nichts: Das Windrad muss zurückgedreht werden. Wer da meint, bei dieser Flug-Rallye ist viel Zufall mit im Spiel, irrt gewaltig: Gleich aus welcher Richtung der Wind auch weht, man muss immer genau überlegen, um wie viele Felder (1, 2 oder 3) man das Windrad bewegt. Schließlich möchte man ja den eigenen Drachen möglichst schnell ins Ziel bringen und nicht den Mitspieler mit einer unüberlegten Windrad-Drehung nach vorne powern!

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