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Familienspiel von Schmidt: "Vienna" - Allein mit "Küß die Hand" und guten Manieren kommt man in Wien nicht nach oben"

Wer beim Familienspiel "Vienna" von Schmidt zur Gesellschaft gehören will, muss an die richtigen Türen klopfen"

05.05.2015

Wer beim Familienspiel "Vienna" von Schmidt zur Gesellschaft gehören will, muss an die richtigen Türen klopfen

"Wien, Wien, nur du allein…" – In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts strahlte die kaiserliche Reichshaupt- und Residenzstadt wie kaum eine andere Metropole in Europa. Kaiser Franz Josef I. schwang das Zepter für die k. u. k.- Monarchie, die im ¾-Takt des Wiener Walzers ihre Blütezeit erlebte. Und mit ihr Kunst, Kultur und Architektur: Die prächtige Ringstraße entstand, flankiert von der ausladenden Hofburg, der Oper und den vielen luxuriösen Palais der Schönen und Reichen – oder von denen, die auch dazugehören wollten.
 
Beim neuen Familienspiel "Vienna" lässt Autor Johannes Schmidauer-König jeden der drei bis fünf Mitspieler in die Rolle eines dieser "Adabeis" schlüpfen, die fast alles tun, um an die Türen der Mächtigen anklopfen zu dürfen. Nur zu gut wissen sie, dass sie allein mit "Küß die Hand, gnä' Frau" und guten Manieren nicht schnell genug nach oben kommen. Mit einer guten Portion Gerissenheit und den richtigen Personen im Rücken aber schon…

Wer sich in Wien die Unterstützung der Macher sichern möchte, muss wissen, wo er diese findet. Mit je vier Farbwürfeln in der Hand und einem kleinen Münzen-Vorrat starten die "Vienna"-Spieler auf einem großen (Stadt-)Spielplan ihre Kutschenfahrt durch die Kaiserstadt. Los geht's reihum mit einem Wurf aller Würfel und schon wird die erste Entscheidung fällig: Lediglich die Werte eines oder maximal von zwei Würfeln bestimmen den Fortgang auf dem Spielplan. Halt am Naschmarkt oder gleich weiter zur Universität?! Wem das Würfelergebnis übrigens nicht gefällt, darf sein Glück noch mal versuchen. Das aber kostet Münzen… Die nicht gesetzten Würfel bleiben erst einmal – bis zum Nachwürfeln bei der nächsten Runde – offen vor jedem Spieler liegen.

Jeder muss für sich entscheiden, wo und wie er seine Würfel einsetzen möchte, um möglichst viele Siegpunkte zu ergattern. Da man mit hohen Würfelergebnissen auch die vermeintlich einflussreichsten Unterstützer der Stadt auf seine Seite bringen kann, muss man schon etwas taktieren und abwägen, wie und wo man seine Würfel in "Vienna" setzt. Das alles verlangt immer auch einen kritisch-beobachtenden Blick auf die Mitspieler, denn die verfolgen schließlich ihre eigenen Pläne und möchten auch bald zur Wiener High Society zählen. Verständlich, wenn sie dem Mitspieler dazu schon mal gehörig den Zugang verbauen! Sobald die Würfel aller Spieler gesetzt sind – schließlich galt es ja noch die Burg, die Secession, Café Landtmann & Co abzuklappern – erfolgt die Wertung. Und schon heißt es wieder: "Action!": Denn jedem Feld auf dem Spielplan, das mit einem Würfel besetzt ist, ist auch eine bestimmte Aktion zugeordnet, bei der es u.a. entweder Münzen aus dem Vorrat oder Siegpunkte für die Endabrechnung geben kann. Oder aber man macht – aus dem Personenkarten-Stapel – Bekanntschaft mit wichtigen Menschen, die in Wien zählen, wenn's darauf ankommt. Wer zusätzliches Glück hat, wird dabei sogar von Kaiserin Sissi in Schloss Schönbrunn empfangen.

Weitere Abwechslung nach "Vienna" bringen spezielle Felder am Spielplan, die sofort eine Aktion auslösen und bei denen man nicht erst die Wertung abwarten muss. An der Trabrennbahn Krieau wartet beispielsweise ein kleiner Gendarm auf seinen Einsatz, im Prater dreht sich nicht nur das Ringelspiel, sondern auch ein beliebiger Würfel und beim Heurigen ist es so lustig, dass es für Sonderkarten Siegpunkte gibt. Wer zum Schluss die meisten davon hat, hat es geschafft und zählt jetzt auch zu den Einflussreichen in Wien.

"Vienna" ist ein (von Michael Menzel) sehr stimmungsvoll illustriertes, anspruchsvolles Familienspiel (ab zehn Jahren), in das man trotz des raffinierten Spielmechanismus leicht "einsteigt". Als kleines "Schmankerl" kann sich der Spieler zusätzlich aussuchen, ob er Wien bei Tag oder Nacht (Rückseite des Spielplans) bereisen möchte. Da sich die Reise durch die Donaumetropole zu den "Großkopferten" und Einflussreichen bei jeder Runde anders und neu gestaltet, nimmt man dieses Spiel auch immer wieder gerne zur Hand. Die Fiakerfahrt durch "Vienna" dauert etwa 30 Minuten und kostet ca. 26 Euro. Weitere Informationen: www.schmidtspiele.de

Vienna
Spieltyp: Anspruchsvolles Familienspiel
Autor: Johannes Schmidauer-König
Redaktion: Thorsten Gimmler
Illustration: Michael Menzel
Verlag: Schmidt Spiele
Vertrieb: Schmidt Spiele
Anzahl: 3 – 5 Spieler
Alter: ab 10 Jahren
Dauer: ca. 30 Minuten
Preis: ca. 26 Euro

Der Autor:
Johannes Schmidauer-König unterrichtet seit den 90ern im Oberösterreichischen Landesmusikschulwerk Klavier. Der ausgebildete Pianist spielt in verschiedenen Bands und versuchte sich als Schauspieler. 2012 veröffentlichte er als Spieleautor sein erstes Brettspiel "Dog Royal" bei Schmidt Spiele.

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Vienna (Feature)

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