Schmidt Fotopuzzle  Das Jubiläum '100 Jahre Mensch ärgere Dich nicht'

Sankt Petersburg

Neuauflage des beliebten Spieleklassikers

Wenn sich begeisterte Spieler etwas in den Kopf gesetzt haben, sind sie gerne auch bereit, dafür etwas tiefer in die eigene Tasche zu greifen. So ist es jetzt etwas über 1.200 Förderern zu verdanken, dass ein berühmter Spieleklassiker im neuen Gewand zurückkehrt: "Sankt Petersburg". Knapp 76.000 Euro erzielte in Rekordzeit ein von dem Spieleportal 'Spieleschmiede' und dem Hans im Glück-Verlag initiiertes Crowdfunding-Projekt und ermöglichte damit die Neuauflage eines mehrfach ausgezeichneten Kartenspiels im Brettspielformat. "Sankt Petersburg" wurde u. a. 2004 mit dem 'Deutschen Spiele-Preis' geehrt; im glei-chen Jahr machte die Wiener Spiele-Akademie dieses komplexe Strategie- und Taktikspiel zum 'Spiel der Spiele' und die Jury 'Spiel des Jahres' setzte diesen Titel auf ihre Nominierungsliste. Und "Sankt Petersburg" wuchs in den Folgejahren. Zu den bereits bestehenden Regeln, kam eine doppelteilige Erweiterung mit neuen Karten und Spielmaterial, mit der auch ein fünfter Spieler "In bester Gesellschaft" im spielerischen Streit um "Sankt Petersburg" mitmischen konnte. Da der überraschende Crowdfunding-Erfolg für die neue Edition die Anschubfinanzierung – benötigt wurden dafür etwa 20.000 Euro - bei weitem übertraf, präsentiert sich das neue "Sankt Petersburg" nicht nur komplett überarbeitet, sondern auch mit einer neuen Spielphase, neuen Illustrationen und vielen zusätzlichen Extras, die den Kampf um die Machtverhältnisse in der russischen Stadt an der Newa deutlich verschärfen. Die somit erweiterten taktischen und strategischen Möglichkeiten dieses Spiels stehen übrigens jetzt – dank der Sponsor freudigen "crowd" – weltweit allen Spielern in einer Online-Version zur Verfügung. Neu ist auch der 'Außenminister', mit dessen Kartenportrait die beiden Illustrato-rinnen Anne Pätzke und Irene Bressel "Sankt Petersburg"-Autor Bernd Brunnhofer ein kleines "Denkmal" gesetzt haben. Der Hans im Glück-Chef wie auch der Co-Autor Karl-Heinz Schmiel sind jedoch nicht die einzigen, die sich auf einzelnen Karten der Neuauflage wieder finden: Crowdfunder und Szene-Insider, die sich um die Umsetzung der Komplettüberarbeitung besonders verdient gemacht haben, tauchen als 'Austauschadelige' auf und leihen u. a. der 'Hofmeisterin', dem 'Abt' oder dem 'Baumeister' ihr Gesicht. Eine schöne Verbeugung vor engagierten "Spiele-VIPs", die Schule machen könnte.

Benjamin Blümchen

Schiebe-Memo

Erst Würfeln, dann Schieben und dann – "Törööö!" – das gesuchte Motiv finden. Auf dieses interessante Memo-Konzept setzt das neue Spiel mit Deutschlands beliebtestem Elefanten, der mit 16 Freunden aus dem Neustädter Zoo Verstecken spielt. Tina Tiger, Pit Pinguin & Co. verbergen sich im Memo-Zoo unter 15 quadratischen Schiebekärtchen. Nur gut, dass Benjamin bis zu vier Helfer hat, die ihn bei der Suche aufmerksam unterstützen. Welches Tier jeweils aufzuspüren ist, zeigt dabei ein entsprechender Chip, der von einem verdeckten Stapel gezogen wird. Clevere Memo-Spieler behalten natürlich den Schiebe-Zoo im Blick, während andere Spieler an der Reihe sind. Gut möglich, dass dabei das Versteck des Tieres aufblitzt, das man selbst sucht. Das hat nichts mit Schiebung zu tun, sondern allenfalls mit guter Beobachtung… Wer so die meisten Tier-Chips sammelt, darf sich zum Schluss, wenn alle Tiere entdeckt wurden, als Sieger feiern lassen. Mit einem kräftigen "Törööö!"

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